Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine mysteriöse Krankheit. Meistens gibt es keine speziellen Labortests oder bildgebenden Verfahren, die eine eindeutige Diagnose von Fibromyalgie ermöglichen. Sie ist durch Symptome gekennzeichnet, die auf das Vorhandensein anderer schwerwiegender Störungen hinweisen können, sowie durch Symptome, die von Natur aus nicht messbar sind.


Sobald die Diagnose festgestellt wird, legt der Arzt normalerweise eine pharmakologische Versorgung fest. Zur Verfügung steht ihm eine breite Palette an verschiedenen Medikamenten, um anhaltende Schmerzen zu beseitigen. Meist handelt es sich um traditionelle Schmerzmittel, doch werden häufig auch Antidepressiva oder Myorelaxantien verschrieben.


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Es ist nicht ungewöhnlich, dass oftmals Menschen mit Fibromyalgie Zuflucht in der Alternativmedizin oder bei traditionellen pflanzlichen Mitteln suchen. Wenn Sie zu dieser kleinen Gruppe gehören, finden Sie hier einige Präparate, die Schmerzen, Müdigkeit und andere Symptome, die mit Fibromyalgie einhergehen, mildern können.


Eine Möglichkeit ist der Kapsamax Balsam. Eine Salbe mit Capsaicin, ein Chili-Extrakt, das bei steifen Muskeln, sog. tender points (empfindliche Punkte) eingesetzt werden kann. Dieser Balsam kann die betroffene Schmerzdruckpunkte angemessen innervieren und die ursprüngliche Wahrnehmungsform der Nerven und des Nervensystems, sowie die anschließende Übertragung von Nervenimpulsen innerhalb des ZNS (Zentralnervensystems) auf das Gehirn wiederherstellen.


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Die symptomatische Uneindeutigkeit hat zur Folge, dass Fibromyalgie in vielen Fällen erst nach vielen Jahren richtig diagnostiziert wird. Während dieser Zeit wird der Patient oftmals vielen unnötigen Tests und medizinischen Untersuchungen unterzogen. Nicht nur das, man wird auch oft damit konfrontiert, dass im Bekanntenkreis Misstrauen, Verdacht auf Simulanzien und Leichtfertigkeit der körperlichen Verfassung (Schmerz, Müdigkeit) aufkommt. Manchmal sogar auch vom behandelnden Arzt.


Fibromyalgie ist keine Krankheit, die das Leben des Patienten unmittelbar gefährdet. Sie bringt jedoch Komplikationen mit sich, die es schwierig machen, ein „normales“ Leben zu führen. Unaufhörliche oder selten nachlassende Schmerzen und Müdigkeit können die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung eines Arbeitsplatzes, die Karrierechancen und vor allem die Lebenskraft beeinträchtigen. Das Familienleben, das soziale Umfeld und die allgemeine Lebensqualität verschlechtern sich häufig.


Symptome von Fibromyalgie

Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, den "Schmerz" von Muskeln, Sehnen und den Grad der Ermüdung, die die Hauptkomplikationen und Symptome von Fibromyalgie sind, zu messen. Dies sind sehr individuelle, subjektive Wahrnehmungen und Erfahrungen, für die es nicht möglich ist, eine einheitlichen Maßstab zu bestimmen.


Fibromyalgie ist eine schwere Erkrankung, die durch langfristige, chronische Schmerzen in Muskeln, Sehnen und Weichteilen des Bewegungsapparates gekennzeichnet ist. Es ist charakteristisch, dass der Schmerz oft allgegenwärtig ist, was bedeutet, dass nicht nur die einzelnen Gliedmaßen schmerzhaft sind, sondern auch der Rumpf, einfach „der ganze Körper“.


Myalgien, Muskelschmerzen können ein Symptom für viele weitere Erkrankungen sein. Sie können unter anderem durch Verletzungen oder sogar schwere Erkrankungen der inneren Organe verursacht werden. Daher ist es nicht einfach zu bestimmen, ob es eine Fibromyalgie ist oder etwas anderes hinter den Muskelschmerzen steckt. Ähnliche Symptome die Fibromyalgie auszeichnen, sind auch für andere Krankheiten typisch. Hier einige Beispiele:

  • HIV
  • AIDS
  • einige Krebsarten
  • Lyme-Borreliose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Lupus u.Ä.

Neben dumpfen, chronischen Schmerzen sind die Hauptsymptome der Fibromyalgie:

  • steife Muskeln
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • ein langer Schlaf, der Sie müde und unglücklich macht
  • Depressionen, Angstzustände
  • Kopfschmerzen
  • Abnahme der kognitiven Fähigkeiten (sog. Fibro Fog)
  • Unfähigkeit sich zu konzentrieren, Aufmerksamkeitsverlust
  • Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen (Magenschmerzen)

Ursachen und Risikofaktoren von Fibromyalgie

Für viele ist Fibromyalgie immer noch ein Rätsel. Die Wissenschaftler schätzen immer noch die möglichen Ursachen seiner Entstehung. Einige gehen davon aus, dass die Hauptursache für diese Störung eine Veränderung der Schmerzempfindlichkeit ist. Laut Wissenschaftlern sollte diese Verringerung der Schmerzschwelle auf ein Ungleichgewicht von chemischen Stoffen im Gehirn zurückzuführen sein (z. B. Serotonin, Dopamin, Noradrenalin). Ein niedriger Serotoninspiegel kann die Ursache für Depressionen und Angstzustände sein, was wiederum auch Symptome für Myalgie sein können.


Es wird angenommen, dass die Ursache von Fibromyalgie, chronischen Schmerzen des Körpers und Müdigkeit die Fehlinterpretation der körperlichen Wahrnehmung durch das Gehirn ist, mit anderen Worten die Senkung der Schmerzschwelle.


Fibromyalgie kann auch durch langfristigen psychischen Stress verursacht werden, ein Zustand, in dem man dem Stress und emotionalen Spannungen ausgesetzt ist. Zu solche Bedingungen kann man zuordnen:

  • Verletzung, Trauma
  • Infektion
  • Chirurgischer Eingriff, Operation
  • Geburt
  • Trennung mit dem Partner
  • Eine ungesunde, selbstschädigende Beziehung
  • Verlust, Tod eines geliebten Menschen

Diese eskalierten, psychisch und physisch belastenden Situationen können schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen verursachen.


Andere Faktoren, die einen entscheidenden Einfluss auf die Fibromyalgie haben können, sind:

  • Genetik - bisherige Untersuchungen haben die hohe statistische Wahrscheinlichkeit der Übertragung dieser Störung in der Familie von einer Generation zur nächsten bestätigt. Das Auftreten von Fibromyalgie in der Familie ist daher ein Risikofaktor.
  • Geschlecht - Fibromyalgie tritt bei Frauen bis zu siebenmal häufiger auf als bei Männern oder Kindern.
  • Andere Gesundheitsprobleme - Bestimmte Krankheiten können das Risiko für Fibromyalgie erhöhen. Zu diesen Störungen gehören auch Arthrose, rheumatoide Arthritis oder Lupus.

Diagnostik von Fibromyalgie

Die Fibromyalgie zu diagnostizieren ist eine harte Nuss. Es gibt fast keinen Labortest, der eine eindeutige Diagnose stellen kann. Auch moderne Bildgebungsmethoden versagen oftmals und können keine genaue Diagnose aufweisen oder ihre Richtigkeit begründen. Daher haben sich viele Ärzte entschlossen, andere schwerwiegende Störungen auszuschließen um eine mögliche Diagnose festzustellen.


Daher werden bei der Diagnostik von Fibromyalgie oftmals Labortests verwendet. Ihre Aufgabe ist es, das Vorhandensein einer weiteren schweren Krankheit auszuschließen. Zum Beispiel das Vorhandensein vom chronischen Müdigkeitssyndrom, rheumatoider Arthritis, HIV, AIDS, Krebs u. ä..


In der Vergangenheit wurden sie zur Diagnostik von sog. Tender Points, Schmerzpunkten oder Empfindlichkeitspunkten verwendet. Später wurden sie oftmals mit dem sogenannten Triggerpunkten verwechselt. Es gibt jedoch einen grundlegenden Unterschied zwischen diesen zwei Bezeichnungen. Während die Tender Points auf schmerzhafte, berührungs- und druckempfindliche Punkte am Körper hinweisen, deuten Triggerpunkte auf Punkte hin, die durch Drücken oder Spannen unangenehme Schmerzen in einem anderen Körperteil hervorrufen können.


Die Anzahl der Druckpunkte, sog. Tender Points, beträgt 18. Sie sind auf beiden Seiten des Körpers symmetrisch verteilt, links und rechts von der imaginären Mittellinie. Sie befinden an folgenden Körperstellen:

  • Hinterkopf, Nacken
  • an der Vorderseite des Halses
  • Brust
  • Bauch
  • Hüfte
  • Becken
  • Knie

Wenn laut Ärzten mindestens 11 von 18 Punkten empfindlich und schmerzhaft sind, kann dies darauf hindeuten, dass eine Diagnose für Fibromyalgie vorhanden ist. Derzeit ist das Kriterium für eine richtige Diagnose vorwiegend die Schmerzdauer, d.h. mindestens 3 Monate. Ein weiterer möglicher "Beweis" für Fibromyalgie ist das Fehlen anderer Krankheiten oder Störungen, die die Symptomatik erklären könnten.


Häusliche Versorgung bei Fibromyalgie

Das Auftreten von Fibromyalgie ist ein starker Eingriff in das menschliche Leben. Die Krankheit kann den Betroffenen schwer behindern, von der Gesellschaft ausschließen und viele der Aktivitäten, die bis vor kurzem ein alltäglicher Bestandteil seines Lebens waren, beiseite legen.


Eine interdisziplinäre Herangehensweise an die Krankheit ist ein möglicher Weg, um mit den Unannehmlichkeiten umzugehen. Neben Experten auf dem Gebiet der modernen Medizin, wie Rheumatologen und Neurologen, können sowohl Psychologen (Psychotherapeuten) als auch Physiotherapeuten zur Verbesserung des Zustands des Patienten beitragen.


Es ist sehr wichtig zu lernen, nicht nur mit dem Schmerz umzugehen, sondern auch mit den Ängsten, die sich aus seiner Unnachgiebigkeit ergeben können. Langfristige, ununterbrochene Schmerzen können sich sehr negativ auf das gesamte sozialpsychologische Leben des Menschen auswirken. Antidepressiva lösen nicht immer alle Probleme. In den letzten Jahren ist die sog. Kognitive Verhaltenstherapie sehr beliebt geworden, die darauf abzielt, den Geist und die Erfahrung des Menschen vom Schmerz auf andere Bereiche umzulenken und so Raum für weniger dunkle Ideen zu schaffen. Der Therapeut hilft dabei, die körperliche Verfassung und die Aussichten für die Zukunft nicht zu „katastrophalisieren“.


Eine weitere, seit langem bewährte Technik zur Milderung der Fibromyalgie-Symptomen, ist die körperliche Betätigung, vorzugsweise unter Aufsicht eines erfahrenen Physiotherapeuten oder Fitnesstrainers. Eine angemessene körperliche Anstrengung kann nicht nur die Muskelpartien stärken, sondern auch das Empfinden von Depressionen und Angstzuständen verringern.


Ein wichtiges Element beim Kampf gegen Fibromyalgie ist die Bewältigung von Schlafstörungen. Experten raten zu einem streng regulären Schlafregime, bei dem eine festgelegte Schlaf- und Aufstehzeit eingehalten wird. Als wesentlichen Bestandteil hierbei ist ein Notizbuch, in dem Sie die Zeit und die Dauer des Schlafs detailliert aufzeichnen.


Oftmals wird verschwiegen, dass auch eine Änderung des Lebensstils, beispielsweise in Form einer Ernährungsumstellung oder Bemühung zur Gewichtsreduzierung, sehr hilfreich sein kann. Die meisten dieser Maßnahmen lassen sich ohne großer Aufwand und Hilfe von anderen in den Alltag einfügen.